Frisch gepresste Säfte
Gesundheit durch frisch gepresste Säfte
Frisch gepresste (grüne) Gemüsesäfte – Gesundheit pur!
Geschrieben von Gerald Kirchgäßner*
In der Überschrift steht eigentlich schon alles drin, Gesundheit pur steckt in einem frisch gepressten (vor allem grünen) Saft. Das möchte ich nun genauer erklären, warum dies so ist. Nachfolgender Text handelt nur von Gemüsesäften mit einem hohen (grünen) Chlorophyllgehalt, also keinesfalls um Fruchtsäfte, die auf den ersten Blick zwar als sehr gesund erscheinen, jedoch auch Risiken beinhalten, die nicht zu unterschätzen sind. Diese sind:
- Zu hoher Fruchtzuckergehalt, der zwar uns schnelle Energie liefern kann, aber auch das Gegenteil bewirken kann, indem nach dem Trinken der Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe schießt, aber ebenfalls nach einer gewissen Zeit stark nach unten fallen kann. Der Blutzuckerspiegel kann also dadurch evtl. sehr stark schwanken, was nicht von Vorteil für unseren Körper ist.
- Der (meist) hohe Anteil an Säure in einem Fruchtsaft kann unsere Zähne auf Dauer schädigen, da die Säure sofort direkt mit unseren Zähnen in Berührung kommt.
- Ein zu hoher Säure- und Fruchtzuckeranteil kann im Körper zu einem Mineraldefizit führen, da der Körper durch die Mineralien den zu hohen Säureanteil ausgleichen möchte. Daher auch der nächste Punkt:
- Fruchtsäfte besitzen zu wenig Mineralien. Jedoch genau diese fehlende Mineralien sind für unseren Körper sehr wichtig. Allgemein enthält unsere Nahrung auf Grund ausgelaugter Böden immer weniger Mineralien.
Dies sind die Nachteile von Fruchtsäften. Natürlich ist nichts einzuwenden, wenn jemand 1x die Woche einen frisch gepressten Orangensaft, Apfelsaft oder ähnliches trinkt. Jedoch sollte man sich nach dem Genuss unbedingt den Mund mit Wasser ausspülen, damit die Säure von den Zähnen weitgehendst entfernt wird. Das gilt auch nach dem Essen von säurehaltigem Obst. Die Zähne werden es Ihnen danken! Nicht zu empfehlen ist das Zähneputzen nach säurehaltigem Obst, da der Zahnschmelz durch die Fruchtsäure „weich“ ist und durch die Zahnbürste nachhaltig geschädigt werden würde.
Kommen wir jetzt aber zu den wirklich gesunden Säften!
Wann sind frisch gepresste Säfte sehr gesund?
|
Wenn Sie die oben aufgeführten Empfehlungen einhalten, möglichst täglich einen frisch gepressten Saft trinken, leisten Sie einen wertvollen Beitrag für Ihre Gesundheit.
Gerade bei Gemüsesäften bekommt Ihr Körper wichtige Mineralien, die in unserer heutigen Ernährung leider Gottes immer weniger werden. Versuchen Sie, Ihrem Gemüsesaft die Farbe grün hinzuzufügen, in Form von Weizengras, Gerstengras, Gras, Wildkräuter, usw.. Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, Gräser / Kräuter zu entsaften (dies können nicht viele Entsafter), dann können Sie auch getrocknetes Weizengraspulver Ihrem Saft hinzufügen.
Hier ein Beispiel von mir:
|
|
||
| Die Zutaten: Karotten (Möhren), Zucchini, Stangensellerie und Ingwer (hat sich unter einer Karotte versteckt). Ingwer sparsam verwenden, der Saft wird sonst zu "scharf". Ingwer ist sehr gesund! |
Der Entsafter: GreenStar Bestens geeignet für Gräser und Kräuter. Erhältlich bei der Bioinsel. |
Der fertige Gemüsesaft. Links sehen Sie das Weizengraspulver, das ich dann noch in den Saft einrühre. |
Weitere Vorschläge:
|
|
|
Es sind alle Variationen gut, jedoch sollte streng darauf geachtet werden, dass keine Früchte zusammen mit Gemüse entsaftet werden! Solch eine Kombination kann Darmflorastörungen verursachen. Siehe dazu den Artikel über die Thesen von Henning Müller-Burzler.
Empfehlenswerte Bücher:
|
|
Bitte beachten Sie die Kombinationsregeln von Henning Müller-Burzler. Ihr Darm wird es Ihnen danken. Dr. Norman Walker wusste noch nichts von diesen wichtigen Kombinationsregeln, dennoch sind seine Bücher für mich eine Bereicherung!
Friede, Gesundheit und Lebensfreude wünsche ich Ihnen!
* Bilder und Texte von dieser Seite nur nach Genehmigung des Autors verwendbar!
Aktualisiert ( Freitag, den 25. Dezember 2009 um 10:26 Uhr )





